TH:Landesparteitag 2014.1/Protokoll

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Protokoll für die Aufstellungsversammlung der PIRATEN Thüringen zur Landtagswahl 2014

Allgemeine Informationen

Ort: Bürgerhaus Schmira. Eisenacher Straße 3, 99094 Erfurt
Datum: Samstag, 22. März 2014
Versammlungsleiter: Andreas Kaßbohm, Johanna Dorothea Ludwig
Wahlleiter: Thomas Hupel
Wahlhelfer: Felix Kalbe, Jan Hacke, Jan Richter, Gerrit Jeron, Henry Gießwein
Protokollanten: Christian Beuster, Frank Coburger, Andreas Jacob
Beginn: Sa., 22.03.2014, 12:45 Uhr
Ende: Sa., 22.03.2014, 18:56 Uhr
Unterschriften: Versammlungsleiter, Wahlleiter, Protokoll, Vorstandsvorsitzender
Anzahl der zur Versammlungseröffnung akkreditierten Mitglieder: 43

Formalia

  • Eröffnung durch den Vorstand um 12:45 Uhr
    • Bernd Schreiner sagt was
  • Wahl der Versammlungsleitung um 12:49 Uhr
    • Andreas Kaßbohm, Johanna Dorothea Ludwig als Versammlungsleiter
    • keine weiteren Kandidaten
    • im Block mehrheitlich gewählt
  • Wahl des Schriftführer
    • Frank Coburger
    • mehrheitlich gewählt
  • Wahl der Versammlungszeugen
    • Vorstellung der Kandidaten für die Versammlungszeugen
    • Wahl der Versammlungszeugen
    • André Bernhardt - mehrheitlich angenommen
    • Jörg Pfannschmidt - mehrheitlich angenommen
  • Wahl der Protokollführung
    • Christian Beuster als Hauptprotokollant, Frank Coburger und Andreas Jacob
    • keine weiteren Kandidaten
    • mehrheitlich gewählt
  • Vorstellung und Abstimmung der Tagesordnung
    • keine Änderungen
    • TO ist angenommen
  • Beschluss der Geschäftsordnung
    • Hinweis, dass die Geschäftsordnung der letzten AV gilt AV 2013.2
    • Vorstellung Link Neue GO
    • André Bernhardt stellt vor
    • keine Änderungen
    • Abstimmung neue GO - mehrheitlich angenommen
  • Wahl der Wahlleitung
    • Thomas Hupel als Hauptwahlleiter,
    • Wahl der Wahlleitung
    • mehrheitlich angenommen
  • Bestimmung der Wahlhelfenden
    • Felix Kalbe, Jan Hacke, Jan Richter, Gerrit Jeron, Henry Gießwein
    • kein Widerspruch
  • Wahl der Vertrauenspersonen
    • Vorstellung der Kandidaten für die Vertrauenspersonen
    • Falko Windisch - mehrheitlich angenommen
    • Andreas Kaßbohm - mehrheitlich angenommen
    • Abstimmung: Andreas Kaßbohm wurde mit 31:28 Stimmen als Vertrauensperson gewählt
    • Falko Windisch wird als stellvertretende Vertrauensperson mehrheitlch gewählt
  • Abstimmung über Zulassung von Gästen, Presse, Gastredner und Audio-, Bild- und Videoaufnahmen
    • zugelassen
  • Es wurde festgestellt, dass ordnungsgemäß geladen wurde.

Wahlgänge Landesliste

  • Präsentation über die Wahlgänge von André Bernhardt
  • Frage über Blockwahl für alle Kandidaten
    • 19 dafür/14 dagegen -> damit Blockwahl aller Listenplätze
  • Eröffnung der Kandidatenliste um 13:21 Uhr
    • Hinweis an die Kandidaten, sich ab jetzt bei der WL zu melden
  • Der Wahlleiter startet einen letzten Aufruf, sich für die Listenkandidatur zu melden.
  • Versammlung wird um 13:37 Uhr unterbrochen
  • Wiederaufnahme der Versammlung um 13:52 Uhr
  • Schließung der Kandidatenliste um 13:53 Uhr
  • Auslosung der Kandidatenvorstellung
    • Michael Gruner, Roland Spitzer, Jens-Uwe Scharke, Jan Schrenke, Michael Kurt Bahr, Florian Arndt, Klaus Sommerfeld, Alexandra Bernhardt, Manfred Schubert, Benjamin Ißleib, Bernd Schreiner, Christian Fischer, Peter Städter, Florian Böhm, Andreas Jacob, Kristina Ehrenreich
  • Kandidatenvorstellung



Michael Gruner

Vorstellung (Beginn
14:01 Uhr bis 14:04 Uhr) 3:30 Minuten
37 Jahre, Kaufmann für Bürokommunikation
Ortsteilrat in Jena -> Erfahrungen in der Politik
Kernthema Inklusion -> die Piraten setzen sich für Menschenrechte und Bürgerrechte ein
Inklusion sollte Bestandteil der Politik sein
es ist sehr viel Aufklärungsarbeit von Nöten
Leistungen für behinderte Menschen existieren -> aber hohe Hürden
immer mehr Behindertenbeiräte wurden gegründet -> aber da ebenfalls hohe Hürden
es besteht für die Piraten die Chance antreten zu können
Aussprache
keine Fragen
Abschlussstatement: möchte Erfahrungen mit einbringen
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen



Roland Spitzer

Vorstellung (Beginn
14:05 Uhr bis 14:11 Uhr) 6:05 Minuten
55 Jahre, lebt in einer Gemeinschaft
lange überlegt
wäre schön, wenn man mit über 5 Prozent in den Landtag einziehen
sollten Chancen artikulieren, seine Meinung zu schreiben
die Entwicklungschancen der arbeitenden Menschen sind in Verwaltung und Helios-Klinik verteilt
alles konzentriert sich um die A4-Achse
werden die 3. industrielle Revolution erleben -> Vernetzung
die Verständnis nach der Vernetzung muss erst gestellt werden
viele ahnen noch nicht, was für Veränderungen auf die Menschen zukommen können
was gehört eigentlich noch Thüringen
Ausschuss für Transparenz, Teilhabe und Bürgerbeteiligung
ein Weiter-so kann nicht sein, da Thüringen immer mehr zum Altenheim wird
nutzen Möglichkeiten des Wahlkampfes um die Ideen der Piraten umzusetzen
Aussprache
keine Fragen
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen



Jens-Uwe Scharke

Vorstellung (Beginn
14:11 Uhr bis 14:17 Uhr) 5:37 Minuten
wohnt in Warza -> in Gotha
haben versucht die Piraten zu verordnen, wo wir stehen
die demografische Schieflage, die soziale Spaltung
Zahnarzt mit eigener Praxis
klassische DDR-Bildung -> Schule, NVA, Studium
im Arbeitskreis Arbeiten und Behinderten Zahnheillunde
Arbeitskreis Computergestützte Zahnmedizin
in der Akademie Praxis und Wissenschaft
was wäre, wenn wir unsere gesetzliche Krankenversicherung zusammenschrumpfen lassen auf nur 2 Arten oder nur eine, die steuerfinanziert ist
Karl Lauterbach hat ein Istitut in der Hinterhand
da steht ein Einsparpotential von 60 - 80 Milliarden €
Förderung der Entwicklungen, die Verwaltungskosten ersparen
Politische Schwerpunkte: Gesundheitspolitik, Pazifismus, Freiheitliche Gedanken (?)
falls Einzug, einer der das Gebiet der Gesundheitspolitik bearbeiten kann
RBn: sehr erstaunlich, dass du Gedanken machst; richtig verstanden, dass ein Modell, welche die ganzen KKs übern Haufen wirft?
A: erfinden eine Sozialversicherung neu
RBn: wie reagieren deine Berufskollgen dazu?
A: die Kollegen sind Anhänger von Position von CDU und FDP
RBn: Wie möchtest du in die Bild-gestütztekn Medizin Erlastungen schaffen?
A: es ist sicherzustellen, das in Diagnostik und Medizin Geld gesteckt wird; die Diagnostik werden bisher nicht bezahlt; setzt sich in seiner Freizeit dafür ein, auch Menschen zu behandeln, die Zahnarztpraxen nicht aufsuchen können.
RBn: Was hältst du von der liquiden Form der Demokratiebeteiligung
A Es ist nicht mein Ding/Thema, alters- und zeitbedingt.
RBn: Wie würdest du deine Arbeit mit der Piratenbasis synchronisieren?
A: starte keine Einzelaktionen; braucht ständig das Gefühl, wie der Haase an der Basis läuft; Kontakt über Mail und Direktkontakt nicht über Facebook und Twitter; darauf angewiesen, dass man sämtliche Infos bekommen
Abschlussstatement: jemand der vermittelt; nicht mit Transparent auf dem 1. Mai steht; der, der vermittelt; freuen, wenn es gelingt, mit 4 Mann in den thüringer Landtag einzuziehen
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen



Jan Schrenke

Vorstellung (Beginn
14:29 Uhr bis 14:31 Uhr) 2:16 Minuten
kommt aus Schmalkalden und 24 Jahre alt
Schatzmeister vom KV Schmalkalden-Meinigen und Stellvertretender Vorsitzender
wenn man was ändern will, sollte man das tun; die Piraten bieten die Möglichkeiten
kommunale Probleme des Wahlkreise lösen in Schmalkalden
Aussprache
RBn: Währe ein Kommunalmandat nicht besser geeignet für deine Ziele?
A: Im Landtag kann man mehr Dinge ändern, als im Kommunalparlament
RBn: Willst du dich hauptsächlich um die Problem in Schmalkalden-Meinigen kümmern oder um alle Kommunen?
A: Schwerpunkt ist die Aufgabe in Schmalkalden-Meinigen.
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen



Michael Kurt Bahr

Vorstellung (Beginn
14:34 Uhr bis 14:37 Uhr) 3:09 Minuten
51 Jahre, geschieden, 2 Kindern, Dozent für Erwachsenbildung, Studium Erwachsenbildung
völlig irritiert, dass ein Staatssekretär mit vollen Bezügen in den Ruhestand wechseln kann, obwohl er eine Arbeit hat
der Wirtschaftsminister hat jahrelang ein doppeltes Gehalt bekommen
Wissenschaftsminister, der damit angetreten ist den Bildungsetat zu erhöhen
möchte dafür sorgen, dass mehr Informationen in die Öffentlichkeit kommen
eine virtuelle Ständige Mitgliederversammlung durchzuführen
Aussprache
RBn: Wo siehst du dein Hauptaufgabengebiet?
A: Wirtschaft und Finanzen, Bereich Soziales
RBn: Was ist dein Konzept? Was willst du angehen?
A: Neue Schwerpunkte im Landesetat; piratige Ziele in den Vordergrund stellen
RBn: Sollten Politiker immer das Ohr an allen Bürgern haben. Warum sollten Menschen CDU wählen?
A: wegen Ängsten; hatten alle Angst, dass die Rumänen kommen (Sarkasmus); heute geht es uns besser als vor über 60 Jahren, aber es kann uns besser gehen
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatement: haben eine reelle Chancen in den Landtag einzuziehen; müssen in die Fläche



Florian Arndt

Vorstellung durch Jan Richter (Beginn
14:43 Uhr bis 14:45 Uhr) 1:50 Minuten
ist Richter im Schiedsgericht
macht Veranstaltungstechnik
ärgert sich viel über die Kommunalpolitik, kriegt gesagt, dass das Landesverwaltungsamt zuständig ist
ist schlechte Arbeitszeiten gewöhnt
Aussprache
keine Fragen
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen



Klaus Sommerfeld

Vorstellung (Beginn
14:45 Uhr bis 14:51 Uhr) 3:53 Minuten
im Team politischer Geschäftsführer, Direktkandidat im WK 192 zur Bundestagswahl
will, dass Piraten wählbar sind, Skandale um Lieberknecht und Zimmermann zerstören den Ruf von Thüringen
wird alles im Hinterzimmer beschlossen und abgesegnet
Thüringen ist kein Selbstbedienungsladen
Politik muss wieder ehrlich werden
zeigen, dass wir präsenz sind
die Menschen wolle rede
Fragen an die Menschen stellen
die Piraten sind die, die sich für mehr Bildung, Teilhabe und Demokratie einzuziehen
keinen Moment gezögert sich auf die Liste zu stellen
Aussprache
RBn: Wo siehst du deine Hauptaufgabengebiete, wenn du in den Landtag einziehst?
A:Famile und Soziales, Haushaltsausschuss
RBn: Solltest du in Stadtrat und Lantag kommen, traust du dir diese Doppelbelastung zu?
A: Ich traue mir das zu, nehme die Belastung gerne auf mich
RBn: Wie bringst du dich in den Verein "Wir gehen mit" ein und welche Erfahrungen hast du damit gesammelt?
A Bin Gründungsmitglied und abermals Schatzumeister; betreue Webseite und Telefonhotline; versuche den Verein breiter zu vernetzen; Gehe auch selbst als Begleiter mit zu Ämtern
RBn: Welche anderen Themen außer Soziales würdest du gerne bearbeiten
A: Asylpolitik, Verbessrung der Bedingungen für Asylbewerber z.B. keine Lebensmittelgutscheine etc.
RBn: Was hälst du vom kommunalen Rettungspaket?
A: ein Mogelpaket; Erfurt hat z.B. 1,2 Millionen € bekommen
RBn: Ist das Rettungspaket gerecht über die Kommunen verteilt?
A: Kann das nicht beurteilen, ob in Eisenach z.B. vernünftig gewirtschaftet wurde
RBn: Würdest du dich im Landtag für Multikulti Begegnungsstätten einsetzen
A: auf jeden Fall
RBn: Thema BGE, wie ist deine Position dazu
A: arbeite schon länger mit an dem Thema, auch bei den Sozailpiraten, aber es ist immer noch eine Vision, die durchgerechnet werden muss. Ebenso Thema Kinder BGE für gleiche Chancen für Kinder
RBn: Wie stehst du zur Verwaltungs- und Gebietsreform
A: Das muß man sich dediziert anschauen, z.B Wartburgkreis - Eisenach, Muß an den Notwendigkeiten der Bürger orientiert werden
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatement: Kommunalwahlkampf sollte direkt in den Landtagswahlkampf übergehen; Wahlkampf kann ich



Alexandra Bernhardt

Vorstellung
(Beginn: 15:07 Uhr bis 15:13 Uhr)
32 Jahre alt; 2 Kinder; Kinder haben den Blick geprägt
seit 2009 bei den Piraten dabei; viele Ämter innerhalb der Partei begleitet; Programmarbeit; Antragskommision (Entwicklerin des Antragsportals)
Gründe für die Kandidatur: Sondersitzung zu K+S Sondersitzung des PlenumTH hat mich auf die Palme gebracht. Wir Piratenwollen Transparenz, keine Geheimverträge, Whistleblowing; Wir brauchen Bürgerbeauftragten und mehr Mitsprache. Es kann nicht sein, dass der Landtag abermals ein Anti-Korruptionsgesetz abgelehnt hat.
Die Bürger glauben nicht mehr an die Ehrlichkeit und wenden sich von Politik ab. Wir müssen zeigen, dass Politik ehrlich sein kann - das können wir Piraten.
Aussprache
RBn: Wo siehst du deine Schwerpunkte im Landtag
A: Familienpolitik, bin da jetzt schon sehr aktiv,
RBn: Könntest du dir Vorstellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag zu arbeiten, wenn du nicht gewählt wirst
A: theoretisch ja, aber wäre wegen Beruf nicht machbar
RBn: Wer kümmert sich dann um unser Wiki wenn du im Landtag bist?
A: Das tue ich auch dann weiterhin
Abschlussstatement: wir brauchen die Piraten im Landtag, wir brauchen wieder mehr Mit- und Zusammenarbeit bei den Piraten
bestätigt, dass sie genug Zeit hatte sich vorzustellen



15:17: Versammlung für 10 Minuten Pause unterbrochen
15:28: Vortführung der Kandidatenvorstellung 

Manfred Schubert

Vorstellung ( Beginn
15:28 bis 15:32 Uhr) 3:55 Minuten
Ich werde mich nicht extra vorstellen. Ihr kennt mich.
Warum kandidiere ich? Wer würde mich wählen? Warum würde man mich wählern?
Man kennt sich.
Bei jedem gibt es Streitthemen.
Warum streiten wir? Warum schauen wir nicht auf die 90 Prozent, wo wir übereinstimmen?
Da draußen gibt es andere Menschen, die über das Schicksal der Menschen bestimmen.
Finde das ne gute Idee, Menschen zu überwachen, Schwarzgelder anzunehmen, Kriege zu befördern
müssen über die Unterschiede diskutieren, die wir mit anderen Parteien haben
müssen erzählen, was Piraten tun
RBn: Was müssen wir als ersten in den Parlamenten machen?
A: Müssen uns in die Parlamentsarbeit einfinden, Transparenz schaffen, Bürgerbeteiligung stärken (z.B. Liquid Erfurt)
RBn: Wo siehst du deine Stärken?
A: Bürgerbeteiligung, Transparenz
RBn: Welcher Fraktion würdest du dich anschließen beim Stadtrat?
A: Keine sinnvolle Antwort; kein Freund von Koalitionen oder festen Bündnissen
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen



Benjamin Ißleib

Vorstellung (Beginn
15:38 Uhr bis 15:40 Uhr) 3 Minuten
Fühle mich von den aktuell dort sitzenden Menschen kaum vertreten; bin jung, Student und Netzaffin und fühle mich mit keiner Kommune verbunden
in der ersten Landtagsfraktion gibt es keine vorgefertigten Muster
traue mir das zu; neue Ideen und ein paar Problemlösungsmuster anzusetzen
Aussprache
RBn: Hast du ein paar Ideen zu neuen Konzepten?
A: Ja, Open Antrag; Thüringer Landtag hat ein Petitionsforum und Plattform, ist auf einem technischen Stand von 1999; kommen nicht allzu viele Anträge rüber
RBn: Ist das jetzt eine Tooldiskussion?
A: Neue Ansätze kommen auch über neue Tools.
RBn: Was hat sich in deinen Leben geändert, dass du dich jetzt der Aufgabe des Landtages gewachsen bist.
A: Zugfail; ein Mandat in Thüringer Landtag hat völlig andere Möglichkeiten; habe aus Fails in der Landesvorstands gelernt
RBn: Wie glaubst du wird sich die rechtspopulistischen Partein einziehen? Glaubst du, dass wir oder die rechtspopulistischen Parteien gewinnen?
A: Naive Vorstellungen der Politik; Leben in einer globalisierten Welt; man muss die Zukunft gestalten und nicht zurückschauen
RBn: Was sollte ein Politiker haben, als wichtigste Eigenschaft?
A: Die wichtigste Eigenschaft eines Politikers gibt es nicht; gehört eine breite Ansammlung von Fähigkeiten dazu; man muss ehrlich sein, durchsetzungsstark; Kommunikationsfähigkeiten
RBn: Gefahr der Kommunikationsmittel einer Beschleunigung, als Entschleunigung. Gibt es Tools, die Schnellschüsse befördern?
A: Ja, die gibt es. Aber es gibt Tools dazu. Twitter eignet sich nicht für politische Kommunikation. LQFB ist da z.B. eine gute Alternative.
RBn: Wie schätzt du dich selber ein, dass du diese Eigenschaften hast? Ist das Verlässlichkeit da?
A: Ich bin ein bisschen faul. Es gibt niemanden, der alle Eigenschaft hat.
RBn: Was kann die Region Weimar und Apolda von dir erwarten?
A: Das übliche. Es ist unabhängig von dem, was ich sonst versuche umzusetzen.
RBn: Was würdest du jetzt ändern im Bezug auf Hartz IV im Zuge mit Schwerbehinderten
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatment: "Wählt mich, ich bin sehr gut."



Bernd Schreiner

Vorstellung (Beginn
15:52 Uhr bis 15:58) 5:21 Minuten)
stand sehr oft an einem Mikrofon
ganz viel gemacht
Thüringen ist verdammt groß
in Thüringen erleben in Thüringen eine Post-Wachstumsgesellschaft
Bieten verdammt gute Ansätze in Thüringen
dazu haben wir die Bürgerbeteiligung in den Leitlinien
wir sind eine Netzpartei
nicht mit dem Internet vergleichbar
müssen aufpassen, dass die Menschen nicht ihre Sicherheit verlieren
müssen neue Gemeinwesen erschaffen
brauchen besser Abwasserversorgung
brauchen bessere Kitas und Schulen
andere Energieversorgung
brauchen massiven Bürokratieabbau
müssen einen erkennbaren Vorteil ziehen
der demographische Wandel weist uns dazu neue Formen
Mitmachpartei und ebenfalls Transparenz ist wichtig
habe einige Kompetenzen
möchte, dass wir die Bandbreite an Lösungsmöglichkeiten zu verbessern
lasst uns der Stachel im Fleich der etablierten Politik sein
Aussprache
RBn: Wie können wir Bürokratie abbauen?
A: Haben mehrere Dinge gesehen z.B. bei den Wahlgesetzen. Open Antrag ist eine gute Idee; die Menschen vor Ort wissen am besten bescheid
RBn: Meinst du nicht, dass mit Sonderregelungen der bürokratische Aufbau noch höher wird?
A: Nein.
RBn: Du warst Unterstützer des Orgastreiks der Piraten - ist so etwas zu erwarten, wenn du im Landtag bist?
A: Nein, ich trete nicht in den Streik. Ich bin für die Bundeswebseite zuständig und habe mich dafür eingesetzt, dass die online bleibt
RBn: War der Orgastreik wirklich ein gutes Mittel um die Ziele zu erreichen?
A: Es ist einigen aufgefallen, daß wir ein großes Problem.
RBn: Du wirst manchmal bei Andeutung/Aussagen vorsätzlich nicht konkret, willst du das im Landtag auch tun.
A: Das ist sehr unterschiedlich, wenn ich nicht immer klipp und klar etwas sage; versuche das Denken anzuregen;
RBn: Wo siehst du dich denn im Landtag
A: Habe Ahnung von Wirtschaft und Ahnung von Technologie, Umwelt und Naturschutz. Ich weiß nicht ob man das alles vereinbaren kann
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatment: Lasst uns einen geilen Wahlkampf machen.



Christian Fischer

Vorstellung (Beginn
16:07 Uhr bis 16:12 Uhr) 5:45 Minuten
34 Jahre alt; Fachinformatiker;Bin Gründungsmitglied des LVs; diverse Ämter im LV und KV begleitet; bezeichnet sich selbst als "Kerni"
Motivation: Synergieeffekte zwischen Stadtrat und Landrat nutzen, deswegen beide Kandidaturen. Schwerpunktthemen sind: Datenschutz und Transparenz
Aussprache
RBn: Glaubst du, dass die Mehrheit der Piraten wegen dem Kernthema Datenschutz eingetreten sind?
A:Sicherlich ist es eine Mischung aus mehreren Themen
RBn: Habe dich eher als Orgamenschen wahrgenommen. Wo siehst du dich im Landtag im politischen Partei?
A: Glaube, es müssen Orgamenschen in den Landtag kommen;
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen



Peter Städter

Vorstellung (Beginn 16
15 bis 16:19 Uhr) 5 Minuten
Ich vermissen den Mut. Wir müssen den Mut nicht nur selber finden, sondern müssen den auch nach außen tragen.
Wir sollten uns nicht mehr unsere Arbeit gegenseitig vorrechnen. Ich würde mir nie trauen einzuschätzen, wessen Arbeit wichtiger.
Peter Städter, Regelschullehrer, 42
seit 15 Jahren Lehrer an der Schule, immer noch der Jüngste, es gibt immer mehr Ausfall durch Krankheit
es muss klar werden, Bildung ist ein Standortvorteil
Aussprache
RBn: Wie seihst du deinen persönlichen Arbeitsaufwand als Landtagsmitglied, wirst du einige Ämter die du derzeit bestreitest aufgeben
A: Ja, falls ich gewählt werde, werde ich als Vorstand in Erfurt zurücktreten
RBn: Wie müsste deiner Meinung nach das Bildungssystem verändert werden?
A: Lehrpläne entrümpeln;
RBn: Notstand bei Berufen die helfen. Wie reagieren die Netzwerke, in den du tätig bist? Wie sollte man den Menschen die Befähigung geben?
A: Es gibt ein Wahlpflichtfach Sozialwesen, nur an größeren Schulen.
RBn: Das Menschenbild, dass wir heranziehen, dass wir die Bereitschaft nicht haben, einen sozialen Beruf anzusetzen.
A: In meiner Schule ist der Anteil relativ hoch.
RBn: Wo siehst du den Stellenwert von außerschulischer Bildung und schulischen Bildung? Würdest du die außerschulische Bildung verbessern?
A: alles was den Umgang mit Menschen angeht sollte außerhalb der Schule gelehrt werden, ich bin auch dafür, daß mehr Unterricht außerhalb der Schule stattfinden soll
RBn: Bildung ist ja Ländersache; würdest du dich dafür im Landtag einsetzen?
A: Für mich ist das nicht nur Landesthema, sondern auch Bundes oder sogar Europthema. Muss angeglichen werden.
RBn: Würdest du auch wissenschaftlicher Mitarbeiter werden wollen?
A: Ich möchte mein Lehrerberuf nicht aufgeben.
RBn: Als Lehrer wärest du automatisch beurlaubt und würdest dass dann nicht mehr weitermachen.
A: Ja, ist mir klar.
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatment: Bitten nicht auf Platz 1 zu kommen.



Florian Böhm

Vorstellung durch Sebastian Beitlich (Beginn
16:31 Uhr bis 16:34 Uhr) 4:17 Minuten
Siehe Wiki
Aussprache
keine
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatment: Als Lokführer sitze ich immer vorn und das will ich auch auf der Liste machen, nur nicht Platz 1.



Andreas Jacob

Vorstellung (16
35 Uhr 16:41 Uhr)
habe die Entscheidung hier zu stehen nicht leich gemacht
bin jemand, der die 10 Prozent Unterschied überbetont, als die 90 Prozent Gemeinsamkeiten
haben Probleme, die werden von anderen Parteien totgeschwiegen, nicht behandelt
im Pflegeheim sieht es mit dem Personal ganz schlecht aus
es wird ausgesessen und die Fragen werden nicht gestellt
Politiker zu sein heißt die Zukunft zu sehen und Verantwortung zu übernehmen
mein Ansinnen ist in erster Linie die Transparenz -> Geheimverträge und Studien, die nicht öffentlich gemacht werden
Unehrlichkeit in den Parlament geht nicht
es ist nicht wichtig sich selbst zu profilieren
möchte verhindern, dass Thüringen nicht nur die schlechten Dinge exportiert
Piraten sollen Koallitonen verhindern, sondern Themenkoallitionen durchführen
Aussprache
keine
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatment: Thüringen geht ohne die Piraten nicht.



Kristina Ehrenreich

Vorstellung (16
41 Uhr - 16:46 Uhr) 4:41 Minuten
Bin seid 2012 Mitglied, bin in Erfurt zugezogen
würde mir wünschen, dass mal ein Hartz IV - Vertreter auch mal dort ist; 90 Prozent der Volksvertreter haben einen Hochschulabschluss
ich kandidiere auch für den Stadtrat Erfurt
ich bin Hartz IV - erfahren
muss Politik aus Notwehr machen um das alles auszuhalten
habe mich sehr schwer getan in die Piratenpartei einzutreten
weltweite Bürgerbewegung im parteilichen Rahmen
Aussprache
RBn: Ich gebe dir Recht, man wird nicht gefördert, sondern kaputt. Was würdest du ändern?
A: Ich würde mich auch für das BGE stark machen, ich würde mich dafür stark machen, das freie Immobilien für soziale Zwecke eingesetzt werden
RBn: In Jena gibt es die VoKü.
RBn: Sozialwirtschaft ist "Wirtschaft". Geht das da um das Wohl der Menschen oder um die Wirtschaft?
A: ich sehe das auch sehr kritisch, z.B. die Tafeln sind nicht mehr das, als was sie ursprüngliche gedacht waren
bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Abschlussstatement: Würde mir wünschen, dass die Piraten häufiger auf der Straße zu sehen.



10 Minuten Pause ab 16:51 Uhr
17:06 Uhr Pause beendet, Versammlung wird fortgesetzt

Wahlen (geheim)

  • Wahlleiter erklärt nochmal das Wahlverfahren
    • Es werden Fragen zum Wahlverfahren beantwortet.
    • 47 Akkreditierte jetzt -> theoretisches Quorum 24 Stimmen
  • weitere Formalien
    • Frage: wird das Stimmrecht/Wahlrecht eines der anwesenden Akkreditierten angezweifelt? - keine Einwände
    • es wurde ordentlich eingeladen
    • jeder hatte das Recht, Kandidaten vorzustellen
    • die Kandidaten hatten genug Zeit, um sich vorzustellen
  • Der Wahlgang wird um 17:10 Uhr durch die WL eröffnet.
  • Schließung des Wahlgangs 17:29 Uhr.
  • 18:47 Uhr: Die Auszählung des Wahlergebnisses ist beendet.
  • Bekanntgabe des Wahlergebnis um 18:47 Uhr.
    • Es wurden 46 Wahlzettel abgegeben. 45 Stimmzettel waren gültig. Quorum 23.
    • 13 Kandidaten haben das Quorum erreicht:
      • Michael Gruner, Roland Spitzer, Jens-Uwe Scharke, Michael Kurt Bahr, Klaus Sommerfeld, Alexandra Bernhardt, Manfred Schubert, Benjamin Ißleib, Bernd Schreiner, Christian Fischer, Peter Städter, Florian Böhm, Andreas Jacob
    • Ergebnis nach Gewichtungsstimmen (= Landesliste):
      • Alexandra Bernhardt (242), Bernd Schreiner (226), Peter Städter (194), Manfred Schubert (168), Michael Kurt Bahr (142), Klaus Sommerfeld (139), Andreas Jacob (131), Christian Fischer (113), Jens-Uwe Scharke (101), Roland Spitzer (96), Benjamin Ißleib (92), Michael Gruner (84), Florian Böhm (78)
  • Abstimmung über die Bestätigung der Liste
    • einstimmig
  • Frage der VL: Gibt es Einwände gegen die Wahl der Landesliste?
    • keine Einwände
  • Frage: Gibt es Einwände gegen die ordnungsgemäße Durchführung der Aufstellungsversammlung?
    • keine Einwände
  • Ende der Versammlung 18:56 Uhr