TH:Landesparteitag 2014.1/Protokoll
Aus Wiki der Piraten Thueringen
Inhaltsverzeichnis
- 1 Protokoll für die Aufstellungsversammlung der PIRATEN Thüringen zur Landtagswahl 2014
- 1.1 Allgemeine Informationen
- 1.1.1 Formalia
- 1.1.2 Wahlgänge Landesliste
- 1.1.2.1 Michael Gruner
- 1.1.2.2 Roland Spitzer
- 1.1.2.3 Jens-Uwe Scharke
- 1.1.2.4 Jan Schrenke
- 1.1.2.5 Michael Kurt Bahr
- 1.1.2.6 Florian Arndt
- 1.1.2.7 Klaus Sommerfeld
- 1.1.2.8 Alexandra Bernhardt
- 1.1.2.9 Manfred Schubert
- 1.1.2.10 Benjamin Ißleib
- 1.1.2.11 Bernd Schreiner
- 1.1.2.12 Christian Fischer
- 1.1.2.13 Peter Städter
- 1.1.2.14 Florian Böhm
- 1.1.2.15 Andreas Jacob
- 1.1.2.16 Kristina Ehrenreich
- 1.1.3 Wahlen (geheim)
- 1.1 Allgemeine Informationen
Protokoll für die Aufstellungsversammlung der PIRATEN Thüringen zur Landtagswahl 2014
Allgemeine Informationen
Ort: | Bürgerhaus Schmira. Eisenacher Straße 3, 99094 Erfurt |
Datum: | Samstag, 22. März 2014 |
Versammlungsleiter: | Andreas Kaßbohm, Johanna Dorothea Ludwig |
Wahlleiter: | Thomas Hupel |
Wahlhelfer: | Felix Kalbe, Jan Hacke, Jan Richter, Gerrit Jeron, Henry Gießwein |
Protokollanten: | Christian Beuster, Frank Coburger, Andreas Jacob |
Beginn: | Sa., 22.03.2014, 12:45 Uhr |
Ende: | Sa., 22.03.2014, 18:56 Uhr |
Unterschriften: | Versammlungsleiter, Wahlleiter, Protokoll, Vorstandsvorsitzender |
Anzahl der zur Versammlungseröffnung akkreditierten Mitglieder: | 43 |
Formalia
- Eröffnung durch den Vorstand um 12:45 Uhr
- Bernd Schreiner sagt was
- Wahl der Versammlungsleitung um 12:49 Uhr
- Andreas Kaßbohm, Johanna Dorothea Ludwig als Versammlungsleiter
- keine weiteren Kandidaten
- im Block mehrheitlich gewählt
- Wahl des Schriftführer
- Frank Coburger
- mehrheitlich gewählt
- Wahl der Versammlungszeugen
- Vorstellung der Kandidaten für die Versammlungszeugen
- Wahl der Versammlungszeugen
- André Bernhardt - mehrheitlich angenommen
- Jörg Pfannschmidt - mehrheitlich angenommen
- Wahl der Protokollführung
- Christian Beuster als Hauptprotokollant, Frank Coburger und Andreas Jacob
- keine weiteren Kandidaten
- mehrheitlich gewählt
- Vorstellung und Abstimmung der Tagesordnung
- keine Änderungen
- TO ist angenommen
- Beschluss der Geschäftsordnung
- Hinweis, dass die Geschäftsordnung der letzten AV gilt AV 2013.2
- Vorstellung Link Neue GO
- André Bernhardt stellt vor
- keine Änderungen
- Abstimmung neue GO - mehrheitlich angenommen
- Wahl der Wahlleitung
- Thomas Hupel als Hauptwahlleiter,
- Wahl der Wahlleitung
- mehrheitlich angenommen
- Bestimmung der Wahlhelfenden
- Felix Kalbe, Jan Hacke, Jan Richter, Gerrit Jeron, Henry Gießwein
- kein Widerspruch
- Wahl der Vertrauenspersonen
- Vorstellung der Kandidaten für die Vertrauenspersonen
- Falko Windisch - mehrheitlich angenommen
- Andreas Kaßbohm - mehrheitlich angenommen
- Abstimmung: Andreas Kaßbohm wurde mit 31:28 Stimmen als Vertrauensperson gewählt
- Falko Windisch wird als stellvertretende Vertrauensperson mehrheitlch gewählt
- Abstimmung über Zulassung von Gästen, Presse, Gastredner und Audio-, Bild- und Videoaufnahmen
- zugelassen
- Es wurde festgestellt, dass ordnungsgemäß geladen wurde.
Wahlgänge Landesliste
- Präsentation über die Wahlgänge von André Bernhardt
- Frage über Blockwahl für alle Kandidaten
- 19 dafür/14 dagegen -> damit Blockwahl aller Listenplätze
- Eröffnung der Kandidatenliste um 13:21 Uhr
- Hinweis an die Kandidaten, sich ab jetzt bei der WL zu melden
- Der Wahlleiter startet einen letzten Aufruf, sich für die Listenkandidatur zu melden.
- Versammlung wird um 13:37 Uhr unterbrochen
- Wiederaufnahme der Versammlung um 13:52 Uhr
- Schließung der Kandidatenliste um 13:53 Uhr
- Auslosung der Kandidatenvorstellung
- Michael Gruner, Roland Spitzer, Jens-Uwe Scharke, Jan Schrenke, Michael Kurt Bahr, Florian Arndt, Klaus Sommerfeld, Alexandra Bernhardt, Manfred Schubert, Benjamin Ißleib, Bernd Schreiner, Christian Fischer, Peter Städter, Florian Böhm, Andreas Jacob, Kristina Ehrenreich
- Kandidatenvorstellung
Michael Gruner
- Vorstellung (Beginn
- 14:01 Uhr bis 14:04 Uhr) 3:30 Minuten
- 37 Jahre, Kaufmann für Bürokommunikation
- Ortsteilrat in Jena -> Erfahrungen in der Politik
- Kernthema Inklusion -> die Piraten setzen sich für Menschenrechte und Bürgerrechte ein
- Inklusion sollte Bestandteil der Politik sein
- es ist sehr viel Aufklärungsarbeit von Nöten
- Leistungen für behinderte Menschen existieren -> aber hohe Hürden
- immer mehr Behindertenbeiräte wurden gegründet -> aber da ebenfalls hohe Hürden
- es besteht für die Piraten die Chance antreten zu können
- Aussprache
- keine Fragen
- Abschlussstatement: möchte Erfahrungen mit einbringen
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Roland Spitzer
- Vorstellung (Beginn
- 14:05 Uhr bis 14:11 Uhr) 6:05 Minuten
- 55 Jahre, lebt in einer Gemeinschaft
- lange überlegt
- wäre schön, wenn man mit über 5 Prozent in den Landtag einziehen
- sollten Chancen artikulieren, seine Meinung zu schreiben
- die Entwicklungschancen der arbeitenden Menschen sind in Verwaltung und Helios-Klinik verteilt
- alles konzentriert sich um die A4-Achse
- werden die 3. industrielle Revolution erleben -> Vernetzung
- die Verständnis nach der Vernetzung muss erst gestellt werden
- viele ahnen noch nicht, was für Veränderungen auf die Menschen zukommen können
- was gehört eigentlich noch Thüringen
- Ausschuss für Transparenz, Teilhabe und Bürgerbeteiligung
- ein Weiter-so kann nicht sein, da Thüringen immer mehr zum Altenheim wird
- nutzen Möglichkeiten des Wahlkampfes um die Ideen der Piraten umzusetzen
- Aussprache
- keine Fragen
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Jens-Uwe Scharke
- Vorstellung (Beginn
- 14:11 Uhr bis 14:17 Uhr) 5:37 Minuten
- wohnt in Warza -> in Gotha
- haben versucht die Piraten zu verordnen, wo wir stehen
- die demografische Schieflage, die soziale Spaltung
- Zahnarzt mit eigener Praxis
- klassische DDR-Bildung -> Schule, NVA, Studium
- im Arbeitskreis Arbeiten und Behinderten Zahnheillunde
- Arbeitskreis Computergestützte Zahnmedizin
- in der Akademie Praxis und Wissenschaft
- was wäre, wenn wir unsere gesetzliche Krankenversicherung zusammenschrumpfen lassen auf nur 2 Arten oder nur eine, die steuerfinanziert ist
- Karl Lauterbach hat ein Istitut in der Hinterhand
- da steht ein Einsparpotential von 60 - 80 Milliarden €
- Förderung der Entwicklungen, die Verwaltungskosten ersparen
- Politische Schwerpunkte: Gesundheitspolitik, Pazifismus, Freiheitliche Gedanken (?)
- falls Einzug, einer der das Gebiet der Gesundheitspolitik bearbeiten kann
- RBn: sehr erstaunlich, dass du Gedanken machst; richtig verstanden, dass ein Modell, welche die ganzen KKs übern Haufen wirft?
- A: erfinden eine Sozialversicherung neu
- RBn: wie reagieren deine Berufskollgen dazu?
- A: die Kollegen sind Anhänger von Position von CDU und FDP
- RBn: Wie möchtest du in die Bild-gestütztekn Medizin Erlastungen schaffen?
- A: es ist sicherzustellen, das in Diagnostik und Medizin Geld gesteckt wird; die Diagnostik werden bisher nicht bezahlt; setzt sich in seiner Freizeit dafür ein, auch Menschen zu behandeln, die Zahnarztpraxen nicht aufsuchen können.
- RBn: Was hältst du von der liquiden Form der Demokratiebeteiligung
- A Es ist nicht mein Ding/Thema, alters- und zeitbedingt.
- RBn: Wie würdest du deine Arbeit mit der Piratenbasis synchronisieren?
- A: starte keine Einzelaktionen; braucht ständig das Gefühl, wie der Haase an der Basis läuft; Kontakt über Mail und Direktkontakt nicht über Facebook und Twitter; darauf angewiesen, dass man sämtliche Infos bekommen
- Abschlussstatement: jemand der vermittelt; nicht mit Transparent auf dem 1. Mai steht; der, der vermittelt; freuen, wenn es gelingt, mit 4 Mann in den thüringer Landtag einzuziehen
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Jan Schrenke
- Vorstellung (Beginn
- 14:29 Uhr bis 14:31 Uhr) 2:16 Minuten
- kommt aus Schmalkalden und 24 Jahre alt
- Schatzmeister vom KV Schmalkalden-Meinigen und Stellvertretender Vorsitzender
- wenn man was ändern will, sollte man das tun; die Piraten bieten die Möglichkeiten
- kommunale Probleme des Wahlkreise lösen in Schmalkalden
- Aussprache
- RBn: Währe ein Kommunalmandat nicht besser geeignet für deine Ziele?
- A: Im Landtag kann man mehr Dinge ändern, als im Kommunalparlament
- RBn: Willst du dich hauptsächlich um die Problem in Schmalkalden-Meinigen kümmern oder um alle Kommunen?
- A: Schwerpunkt ist die Aufgabe in Schmalkalden-Meinigen.
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Michael Kurt Bahr
- Vorstellung (Beginn
- 14:34 Uhr bis 14:37 Uhr) 3:09 Minuten
- 51 Jahre, geschieden, 2 Kindern, Dozent für Erwachsenbildung, Studium Erwachsenbildung
- völlig irritiert, dass ein Staatssekretär mit vollen Bezügen in den Ruhestand wechseln kann, obwohl er eine Arbeit hat
- der Wirtschaftsminister hat jahrelang ein doppeltes Gehalt bekommen
- Wissenschaftsminister, der damit angetreten ist den Bildungsetat zu erhöhen
- möchte dafür sorgen, dass mehr Informationen in die Öffentlichkeit kommen
- eine virtuelle Ständige Mitgliederversammlung durchzuführen
- Aussprache
- RBn: Wo siehst du dein Hauptaufgabengebiet?
- A: Wirtschaft und Finanzen, Bereich Soziales
- RBn: Was ist dein Konzept? Was willst du angehen?
- A: Neue Schwerpunkte im Landesetat; piratige Ziele in den Vordergrund stellen
- RBn: Sollten Politiker immer das Ohr an allen Bürgern haben. Warum sollten Menschen CDU wählen?
- A: wegen Ängsten; hatten alle Angst, dass die Rumänen kommen (Sarkasmus); heute geht es uns besser als vor über 60 Jahren, aber es kann uns besser gehen
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatement: haben eine reelle Chancen in den Landtag einzuziehen; müssen in die Fläche
Florian Arndt
- Vorstellung durch Jan Richter (Beginn
- 14:43 Uhr bis 14:45 Uhr) 1:50 Minuten
- ist Richter im Schiedsgericht
- macht Veranstaltungstechnik
- ärgert sich viel über die Kommunalpolitik, kriegt gesagt, dass das Landesverwaltungsamt zuständig ist
- ist schlechte Arbeitszeiten gewöhnt
- Aussprache
- keine Fragen
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Klaus Sommerfeld
- Vorstellung (Beginn
- 14:45 Uhr bis 14:51 Uhr) 3:53 Minuten
- im Team politischer Geschäftsführer, Direktkandidat im WK 192 zur Bundestagswahl
- will, dass Piraten wählbar sind, Skandale um Lieberknecht und Zimmermann zerstören den Ruf von Thüringen
- wird alles im Hinterzimmer beschlossen und abgesegnet
- Thüringen ist kein Selbstbedienungsladen
- Politik muss wieder ehrlich werden
- zeigen, dass wir präsenz sind
- die Menschen wolle rede
- Fragen an die Menschen stellen
- die Piraten sind die, die sich für mehr Bildung, Teilhabe und Demokratie einzuziehen
- keinen Moment gezögert sich auf die Liste zu stellen
- Aussprache
- RBn: Wo siehst du deine Hauptaufgabengebiete, wenn du in den Landtag einziehst?
- A:Famile und Soziales, Haushaltsausschuss
- RBn: Solltest du in Stadtrat und Lantag kommen, traust du dir diese Doppelbelastung zu?
- A: Ich traue mir das zu, nehme die Belastung gerne auf mich
- RBn: Wie bringst du dich in den Verein "Wir gehen mit" ein und welche Erfahrungen hast du damit gesammelt?
- A Bin Gründungsmitglied und abermals Schatzumeister; betreue Webseite und Telefonhotline; versuche den Verein breiter zu vernetzen; Gehe auch selbst als Begleiter mit zu Ämtern
- RBn: Welche anderen Themen außer Soziales würdest du gerne bearbeiten
- A: Asylpolitik, Verbessrung der Bedingungen für Asylbewerber z.B. keine Lebensmittelgutscheine etc.
- RBn: Was hälst du vom kommunalen Rettungspaket?
- A: ein Mogelpaket; Erfurt hat z.B. 1,2 Millionen € bekommen
- RBn: Ist das Rettungspaket gerecht über die Kommunen verteilt?
- A: Kann das nicht beurteilen, ob in Eisenach z.B. vernünftig gewirtschaftet wurde
- RBn: Würdest du dich im Landtag für Multikulti Begegnungsstätten einsetzen
- A: auf jeden Fall
- RBn: Thema BGE, wie ist deine Position dazu
- A: arbeite schon länger mit an dem Thema, auch bei den Sozailpiraten, aber es ist immer noch eine Vision, die durchgerechnet werden muss. Ebenso Thema Kinder BGE für gleiche Chancen für Kinder
- RBn: Wie stehst du zur Verwaltungs- und Gebietsreform
- A: Das muß man sich dediziert anschauen, z.B Wartburgkreis - Eisenach, Muß an den Notwendigkeiten der Bürger orientiert werden
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatement: Kommunalwahlkampf sollte direkt in den Landtagswahlkampf übergehen; Wahlkampf kann ich
Alexandra Bernhardt
- Vorstellung
- (Beginn: 15:07 Uhr bis 15:13 Uhr)
- 32 Jahre alt; 2 Kinder; Kinder haben den Blick geprägt
- seit 2009 bei den Piraten dabei; viele Ämter innerhalb der Partei begleitet; Programmarbeit; Antragskommision (Entwicklerin des Antragsportals)
- Gründe für die Kandidatur: Sondersitzung zu K+S Sondersitzung des PlenumTH hat mich auf die Palme gebracht. Wir Piratenwollen Transparenz, keine Geheimverträge, Whistleblowing; Wir brauchen Bürgerbeauftragten und mehr Mitsprache. Es kann nicht sein, dass der Landtag abermals ein Anti-Korruptionsgesetz abgelehnt hat.
- Die Bürger glauben nicht mehr an die Ehrlichkeit und wenden sich von Politik ab. Wir müssen zeigen, dass Politik ehrlich sein kann - das können wir Piraten.
- Aussprache
- RBn: Wo siehst du deine Schwerpunkte im Landtag
- A: Familienpolitik, bin da jetzt schon sehr aktiv,
- RBn: Könntest du dir Vorstellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag zu arbeiten, wenn du nicht gewählt wirst
- A: theoretisch ja, aber wäre wegen Beruf nicht machbar
- RBn: Wer kümmert sich dann um unser Wiki wenn du im Landtag bist?
- A: Das tue ich auch dann weiterhin
- Abschlussstatement: wir brauchen die Piraten im Landtag, wir brauchen wieder mehr Mit- und Zusammenarbeit bei den Piraten
- bestätigt, dass sie genug Zeit hatte sich vorzustellen
15:17: Versammlung für 10 Minuten Pause unterbrochen 15:28: Vortführung der Kandidatenvorstellung
Manfred Schubert
- Vorstellung ( Beginn
- 15:28 bis 15:32 Uhr) 3:55 Minuten
- Ich werde mich nicht extra vorstellen. Ihr kennt mich.
- Warum kandidiere ich? Wer würde mich wählen? Warum würde man mich wählern?
- Man kennt sich.
- Bei jedem gibt es Streitthemen.
- Warum streiten wir? Warum schauen wir nicht auf die 90 Prozent, wo wir übereinstimmen?
- Da draußen gibt es andere Menschen, die über das Schicksal der Menschen bestimmen.
- Finde das ne gute Idee, Menschen zu überwachen, Schwarzgelder anzunehmen, Kriege zu befördern
- müssen über die Unterschiede diskutieren, die wir mit anderen Parteien haben
- müssen erzählen, was Piraten tun
- RBn: Was müssen wir als ersten in den Parlamenten machen?
- A: Müssen uns in die Parlamentsarbeit einfinden, Transparenz schaffen, Bürgerbeteiligung stärken (z.B. Liquid Erfurt)
- RBn: Wo siehst du deine Stärken?
- A: Bürgerbeteiligung, Transparenz
- RBn: Welcher Fraktion würdest du dich anschließen beim Stadtrat?
- A: Keine sinnvolle Antwort; kein Freund von Koalitionen oder festen Bündnissen
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Benjamin Ißleib
- Vorstellung (Beginn
- 15:38 Uhr bis 15:40 Uhr) 3 Minuten
- Fühle mich von den aktuell dort sitzenden Menschen kaum vertreten; bin jung, Student und Netzaffin und fühle mich mit keiner Kommune verbunden
- in der ersten Landtagsfraktion gibt es keine vorgefertigten Muster
- traue mir das zu; neue Ideen und ein paar Problemlösungsmuster anzusetzen
- Aussprache
- RBn: Hast du ein paar Ideen zu neuen Konzepten?
- A: Ja, Open Antrag; Thüringer Landtag hat ein Petitionsforum und Plattform, ist auf einem technischen Stand von 1999; kommen nicht allzu viele Anträge rüber
- RBn: Ist das jetzt eine Tooldiskussion?
- A: Neue Ansätze kommen auch über neue Tools.
- RBn: Was hat sich in deinen Leben geändert, dass du dich jetzt der Aufgabe des Landtages gewachsen bist.
- A: Zugfail; ein Mandat in Thüringer Landtag hat völlig andere Möglichkeiten; habe aus Fails in der Landesvorstands gelernt
- RBn: Wie glaubst du wird sich die rechtspopulistischen Partein einziehen? Glaubst du, dass wir oder die rechtspopulistischen Parteien gewinnen?
- A: Naive Vorstellungen der Politik; Leben in einer globalisierten Welt; man muss die Zukunft gestalten und nicht zurückschauen
- RBn: Was sollte ein Politiker haben, als wichtigste Eigenschaft?
- A: Die wichtigste Eigenschaft eines Politikers gibt es nicht; gehört eine breite Ansammlung von Fähigkeiten dazu; man muss ehrlich sein, durchsetzungsstark; Kommunikationsfähigkeiten
- RBn: Gefahr der Kommunikationsmittel einer Beschleunigung, als Entschleunigung. Gibt es Tools, die Schnellschüsse befördern?
- A: Ja, die gibt es. Aber es gibt Tools dazu. Twitter eignet sich nicht für politische Kommunikation. LQFB ist da z.B. eine gute Alternative.
- RBn: Wie schätzt du dich selber ein, dass du diese Eigenschaften hast? Ist das Verlässlichkeit da?
- A: Ich bin ein bisschen faul. Es gibt niemanden, der alle Eigenschaft hat.
- RBn: Was kann die Region Weimar und Apolda von dir erwarten?
- A: Das übliche. Es ist unabhängig von dem, was ich sonst versuche umzusetzen.
- RBn: Was würdest du jetzt ändern im Bezug auf Hartz IV im Zuge mit Schwerbehinderten
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatment: "Wählt mich, ich bin sehr gut."
Bernd Schreiner
- Vorstellung (Beginn
- 15:52 Uhr bis 15:58) 5:21 Minuten)
- stand sehr oft an einem Mikrofon
- ganz viel gemacht
- Thüringen ist verdammt groß
- in Thüringen erleben in Thüringen eine Post-Wachstumsgesellschaft
- Bieten verdammt gute Ansätze in Thüringen
- dazu haben wir die Bürgerbeteiligung in den Leitlinien
- wir sind eine Netzpartei
- nicht mit dem Internet vergleichbar
- müssen aufpassen, dass die Menschen nicht ihre Sicherheit verlieren
- müssen neue Gemeinwesen erschaffen
- brauchen besser Abwasserversorgung
- brauchen bessere Kitas und Schulen
- andere Energieversorgung
- brauchen massiven Bürokratieabbau
- müssen einen erkennbaren Vorteil ziehen
- der demographische Wandel weist uns dazu neue Formen
- Mitmachpartei und ebenfalls Transparenz ist wichtig
- habe einige Kompetenzen
- möchte, dass wir die Bandbreite an Lösungsmöglichkeiten zu verbessern
- lasst uns der Stachel im Fleich der etablierten Politik sein
- Aussprache
- RBn: Wie können wir Bürokratie abbauen?
- A: Haben mehrere Dinge gesehen z.B. bei den Wahlgesetzen. Open Antrag ist eine gute Idee; die Menschen vor Ort wissen am besten bescheid
- RBn: Meinst du nicht, dass mit Sonderregelungen der bürokratische Aufbau noch höher wird?
- A: Nein.
- RBn: Du warst Unterstützer des Orgastreiks der Piraten - ist so etwas zu erwarten, wenn du im Landtag bist?
- A: Nein, ich trete nicht in den Streik. Ich bin für die Bundeswebseite zuständig und habe mich dafür eingesetzt, dass die online bleibt
- RBn: War der Orgastreik wirklich ein gutes Mittel um die Ziele zu erreichen?
- A: Es ist einigen aufgefallen, daß wir ein großes Problem.
- RBn: Du wirst manchmal bei Andeutung/Aussagen vorsätzlich nicht konkret, willst du das im Landtag auch tun.
- A: Das ist sehr unterschiedlich, wenn ich nicht immer klipp und klar etwas sage; versuche das Denken anzuregen;
- RBn: Wo siehst du dich denn im Landtag
- A: Habe Ahnung von Wirtschaft und Ahnung von Technologie, Umwelt und Naturschutz. Ich weiß nicht ob man das alles vereinbaren kann
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatment: Lasst uns einen geilen Wahlkampf machen.
Christian Fischer
- Vorstellung (Beginn
- 16:07 Uhr bis 16:12 Uhr) 5:45 Minuten
- 34 Jahre alt; Fachinformatiker;Bin Gründungsmitglied des LVs; diverse Ämter im LV und KV begleitet; bezeichnet sich selbst als "Kerni"
- Motivation: Synergieeffekte zwischen Stadtrat und Landrat nutzen, deswegen beide Kandidaturen. Schwerpunktthemen sind: Datenschutz und Transparenz
- Aussprache
- RBn: Glaubst du, dass die Mehrheit der Piraten wegen dem Kernthema Datenschutz eingetreten sind?
- A:Sicherlich ist es eine Mischung aus mehreren Themen
- RBn: Habe dich eher als Orgamenschen wahrgenommen. Wo siehst du dich im Landtag im politischen Partei?
- A: Glaube, es müssen Orgamenschen in den Landtag kommen;
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
Peter Städter
- Vorstellung (Beginn 16
- 15 bis 16:19 Uhr) 5 Minuten
- Ich vermissen den Mut. Wir müssen den Mut nicht nur selber finden, sondern müssen den auch nach außen tragen.
- Wir sollten uns nicht mehr unsere Arbeit gegenseitig vorrechnen. Ich würde mir nie trauen einzuschätzen, wessen Arbeit wichtiger.
- Peter Städter, Regelschullehrer, 42
- seit 15 Jahren Lehrer an der Schule, immer noch der Jüngste, es gibt immer mehr Ausfall durch Krankheit
- es muss klar werden, Bildung ist ein Standortvorteil
- Aussprache
- RBn: Wie seihst du deinen persönlichen Arbeitsaufwand als Landtagsmitglied, wirst du einige Ämter die du derzeit bestreitest aufgeben
- A: Ja, falls ich gewählt werde, werde ich als Vorstand in Erfurt zurücktreten
- RBn: Wie müsste deiner Meinung nach das Bildungssystem verändert werden?
- A: Lehrpläne entrümpeln;
- RBn: Notstand bei Berufen die helfen. Wie reagieren die Netzwerke, in den du tätig bist? Wie sollte man den Menschen die Befähigung geben?
- A: Es gibt ein Wahlpflichtfach Sozialwesen, nur an größeren Schulen.
- RBn: Das Menschenbild, dass wir heranziehen, dass wir die Bereitschaft nicht haben, einen sozialen Beruf anzusetzen.
- A: In meiner Schule ist der Anteil relativ hoch.
- RBn: Wo siehst du den Stellenwert von außerschulischer Bildung und schulischen Bildung? Würdest du die außerschulische Bildung verbessern?
- A: alles was den Umgang mit Menschen angeht sollte außerhalb der Schule gelehrt werden, ich bin auch dafür, daß mehr Unterricht außerhalb der Schule stattfinden soll
- RBn: Bildung ist ja Ländersache; würdest du dich dafür im Landtag einsetzen?
- A: Für mich ist das nicht nur Landesthema, sondern auch Bundes oder sogar Europthema. Muss angeglichen werden.
- RBn: Würdest du auch wissenschaftlicher Mitarbeiter werden wollen?
- A: Ich möchte mein Lehrerberuf nicht aufgeben.
- RBn: Als Lehrer wärest du automatisch beurlaubt und würdest dass dann nicht mehr weitermachen.
- A: Ja, ist mir klar.
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatment: Bitten nicht auf Platz 1 zu kommen.
Florian Böhm
- Vorstellung durch Sebastian Beitlich (Beginn
- 16:31 Uhr bis 16:34 Uhr) 4:17 Minuten
- Siehe Wiki
- Aussprache
- keine
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatment: Als Lokführer sitze ich immer vorn und das will ich auch auf der Liste machen, nur nicht Platz 1.
Andreas Jacob
- Vorstellung (16
- 35 Uhr 16:41 Uhr)
- habe die Entscheidung hier zu stehen nicht leich gemacht
- bin jemand, der die 10 Prozent Unterschied überbetont, als die 90 Prozent Gemeinsamkeiten
- haben Probleme, die werden von anderen Parteien totgeschwiegen, nicht behandelt
- im Pflegeheim sieht es mit dem Personal ganz schlecht aus
- es wird ausgesessen und die Fragen werden nicht gestellt
- Politiker zu sein heißt die Zukunft zu sehen und Verantwortung zu übernehmen
- mein Ansinnen ist in erster Linie die Transparenz -> Geheimverträge und Studien, die nicht öffentlich gemacht werden
- Unehrlichkeit in den Parlament geht nicht
- es ist nicht wichtig sich selbst zu profilieren
- möchte verhindern, dass Thüringen nicht nur die schlechten Dinge exportiert
- Piraten sollen Koallitonen verhindern, sondern Themenkoallitionen durchführen
- Aussprache
- keine
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatment: Thüringen geht ohne die Piraten nicht.
Kristina Ehrenreich
- Vorstellung (16
- 41 Uhr - 16:46 Uhr) 4:41 Minuten
- Bin seid 2012 Mitglied, bin in Erfurt zugezogen
- würde mir wünschen, dass mal ein Hartz IV - Vertreter auch mal dort ist; 90 Prozent der Volksvertreter haben einen Hochschulabschluss
- ich kandidiere auch für den Stadtrat Erfurt
- ich bin Hartz IV - erfahren
- muss Politik aus Notwehr machen um das alles auszuhalten
- habe mich sehr schwer getan in die Piratenpartei einzutreten
- weltweite Bürgerbewegung im parteilichen Rahmen
- Aussprache
- RBn: Ich gebe dir Recht, man wird nicht gefördert, sondern kaputt. Was würdest du ändern?
- A: Ich würde mich auch für das BGE stark machen, ich würde mich dafür stark machen, das freie Immobilien für soziale Zwecke eingesetzt werden
- RBn: In Jena gibt es die VoKü.
- RBn: Sozialwirtschaft ist "Wirtschaft". Geht das da um das Wohl der Menschen oder um die Wirtschaft?
- A: ich sehe das auch sehr kritisch, z.B. die Tafeln sind nicht mehr das, als was sie ursprüngliche gedacht waren
- bestätigt, dass er genug Zeit hatte sich vorzustellen
- Abschlussstatement: Würde mir wünschen, dass die Piraten häufiger auf der Straße zu sehen.
10 Minuten Pause ab 16:51 Uhr 17:06 Uhr Pause beendet, Versammlung wird fortgesetzt
Wahlen (geheim)
- Wahlleiter erklärt nochmal das Wahlverfahren
- Es werden Fragen zum Wahlverfahren beantwortet.
- 47 Akkreditierte jetzt -> theoretisches Quorum 24 Stimmen
- weitere Formalien
- Frage: wird das Stimmrecht/Wahlrecht eines der anwesenden Akkreditierten angezweifelt? - keine Einwände
- es wurde ordentlich eingeladen
- jeder hatte das Recht, Kandidaten vorzustellen
- die Kandidaten hatten genug Zeit, um sich vorzustellen
- Der Wahlgang wird um 17:10 Uhr durch die WL eröffnet.
- Schließung des Wahlgangs 17:29 Uhr.
- 18:47 Uhr: Die Auszählung des Wahlergebnisses ist beendet.
- Bekanntgabe des Wahlergebnis um 18:47 Uhr.
- Es wurden 46 Wahlzettel abgegeben. 45 Stimmzettel waren gültig. Quorum 23.
- 13 Kandidaten haben das Quorum erreicht:
- Michael Gruner, Roland Spitzer, Jens-Uwe Scharke, Michael Kurt Bahr, Klaus Sommerfeld, Alexandra Bernhardt, Manfred Schubert, Benjamin Ißleib, Bernd Schreiner, Christian Fischer, Peter Städter, Florian Böhm, Andreas Jacob
- Ergebnis nach Gewichtungsstimmen (= Landesliste):
- Alexandra Bernhardt (242), Bernd Schreiner (226), Peter Städter (194), Manfred Schubert (168), Michael Kurt Bahr (142), Klaus Sommerfeld (139), Andreas Jacob (131), Christian Fischer (113), Jens-Uwe Scharke (101), Roland Spitzer (96), Benjamin Ißleib (92), Michael Gruner (84), Florian Böhm (78)
- Abstimmung über die Bestätigung der Liste
- einstimmig
- Frage der VL: Gibt es Einwände gegen die Wahl der Landesliste?
- keine Einwände
- Frage: Gibt es Einwände gegen die ordnungsgemäße Durchführung der Aufstellungsversammlung?
- keine Einwände
- Ende der Versammlung 18:56 Uhr