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Öffentliche Haushalte

Thüringen

Thüringer Landeshaushalt 2012
Thüringer Landeshaushalt 2011

Bund

Bundeshaushalt 2012

Offener Haushalt des Bundes 2011

Mittelfristige Finanzplanung des Bundes



Sparen - Ein Fremdwort in der Politik

Der Öffentliche Dienst

2006 hatte der Öffentliche Dienst ca 4,58 Mio. Beschäftigte
davon:
Arbeitnehmer (Angestellte & Arbeiter) 2,59 Mio. 
Beamte                                1.59 Mio.    
Richter                                  22.000 
Berufs- oder Zeitsoldaten               184.000

Schwankungsbreite der monatlichen Bezüge

Lagen die durchschnittlichen Brutto-Monatsbezüge der Beamten bzw. der Berufs- und Zeitsoldaten des höheren Dienstes bei 4.210 bzw. 4.580 Euro,
waren die entsprechenden Bezüge der Beschäftigten im einfachen Dienst mit 2.070 bzw. 1.770 Euro deutlich geringer.
(Statistisches Bundsamt)


Pensions-Lawiene

Weil der Staat lange Zeit keine Rücklagen gebildet hat, sondern das Geld lieber anderweitig "verplemperte", kommt auf ihn ein Problem zu. Deutschland droht eine "Pensionslawine"

Nach bisherigem Verständnis sind Versorgungsleistungen für Beamte aus dem laufenden Haushalt des Staates zu zahlen. Dies ergibt sich aus dem Alimentationsprinzip, nach dem der Dienstherr verpflichtet ist, Beamten während des aktiven Dienstes, bei Krankheit und Invalidität sowie nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst aus Altersgründen einen der Bedeutung und dem sozialen Status seines Amtes entsprechenden angemessenen Lebensunterhalt zu gewährleisten.

Die Finanzierung der Pensionen der Beamten ist damit in einer dem Umlageverfahren der Gesetzlichen Rentenversicherung entsprechenden Weise geregelt: es gibt keine Rücklagen für später zu zahlende Pensionen. (Wikipedia)

Richtig ist, dass auf Grund des Umlageverfahrens (Eingehende Pensionsrücklagen werden an aktuelle Pensionsberechtigte ausgezahlt) ein Problem entsteht, welches durch die Reduzierung des Beamtenapparates noch verschärft wird. Dadurch stehen dem Pensionsanspruch vieler in den Ruhestand gehender Beamten weniger Einzahlungen für aktive Beamte gegenüber. Dies ist vergleichbar mit den Auswirkungen des Demografischen Wandels auf die allgemeine Rentenversicherung.

Falsch ist, dass es sich dabei um ein Problem handelt, an welchem die Verbeamtung von Mitarbeitern des Öffentlichen Dienstes schuld ist. Solange keine Rücklagenbildung realisiert wird, bei der jeder Bürger für eine eigene Rente "anspart" (für Beamte der Pensionsrücklagenfond), trifft dieses Problem gleichermaßen auf alle Arbeitnehmer zu. Dies sind die Auswirkungen des Demografischen Wandels auf die allgemeine Rentenversicherung.

Personalkosten der Öffentlichen Verwaltung - Beamten-Bashing


DIE ZEITBOMBE Staatsverschuldung
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